Mehrfachbelichtungen – ein paar Anmerkungen

Zu meiner Doppelbelichtung im Beitrag “Tister Bauernmoor” habe ich ja schon beschreiben, welche Systematik ich dabei anwende. Noch einmal kurz wiederholt: Erst das gewischte Foto des geünschten Motivs mit 1/10 bis 1/25 Sekunde belichten; Bildstabilisator und Autofocus ausschalten. Dann das “richtige, “scharfe” Foto mit dem gewünschten Bildausschnitt und entsprechend erforderlichen Einstellungen schießen. Ein paar nachträgliche Anmerkungen habe ich aber doch noch:

1. Doppel- oder auch Mehrfachbelichtungen sind mit einigen Kameras schon machbar. Allerdings sind da oft die Möglichkeiten der Belichtung eingeschränkt. Ein Beispiel: In der Canon EOS 6D Mk II kann ich zwar Mehrfachbelichtungen machen, aber die Kamera belichtet nur mit dem Belichtungs-Durchschnitt der Aufnahmen. Ich bevorzuge daher mittlerweile, jeweils Einzelbilder zu machen und diese dann mit Photoshop zusammenzusetzen. Da habe ich unendlich viele Optionen, die zu beschreiben, hier zu weit führen würde.

2. Vorsicht bei sehr kontrastreichen Motiven. Wie beim ersten mit der Canon EOS 5D Mk III erzeugten Foto zu sehen, erzeugen die harten Lichtflecken auf dem Weg so von mir nicht gewollte Streifen. Ich habe versucht, das durch Mehrfachbelichtungen auszugleichen (hier sind es vier “gewischte” und eine “scharfe” Aufnahme), bin aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

3. Es bieten sich für diese Technik eher Landschaftsmotive an – die beiden Fotos einer Wiese und das des Getreides überzeugen mich nicht so richtig. Da gefallen mir die beiden letzten (Landschafts-) Fotos am Besten.

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